
Wer bin ich?
Mein Name ist Susi Schildknecht, bin 65 Jahre alt, sportlich und gehe eigentlich fröhlich durch Leben. Ich habe auch allen Grund, bin ich doch mit dem besten Mann der Welt verheiratet. Ich stellte mir vor, dass mein Leben so fröhlich heiter weitergeht. Doch ab und zu hat das Leben andere Pläne, warum auch immer.
Wegen einer Operation wachsen bei mir auf dem Kopf keine Haare mehr. Leider sagte mir der Arzt, der mich operierte, nichts davon. Erst als ich fragte, wann denn nun endlich meine Haare wieder wachsen würden, erfuhr ich, dass ich auf dem Kopf nun immer eine Glatze haben werde. Ich solle doch einfach eine Mütze anziehen, ich sei ja schon über 60, da sei das Aussehen nicht mehr so wichtig. Was nun, fragte ich mich? Ich sah so doof aus mit dieser Mütze und darum ging ich nur noch selten unter die Leute.
Dank einer Frau im Fitnessclub erfuhr ich, dass ich erstens von der IV eine Perücke zugute habe und zweitens, gäbe es spezialisierte Coiffeur-Geschäfte, für Menschen mit Haarverlusten. Warum sagte dir der Arzt dies nicht, war ihre Frage.
Ich fand dann schnell die Adresse von «The Hair Center» in Aarau.
Im «The Hair Center» fühlte ich mich von der ersten Sekunde an pudelwohl. Die Beratung war fundiert und Frau Aviolat war unglaublich emphatisch und geduldig, während wir uns durch ein Meer von Perücken kämpften. Dass die Stimmung dabei so fröhlich und locker war, hat mir viel Druck genommen.
Mein persönliches Highlight? Der Moment, als ich versuchte, eine Perücke alleine aufzusetzen. Ich sah kurz aus wie ein schlecht gelaunter komischer Papagei. Zum Glück hat mir Frau Aviolat die besten Tricks verraten. Heute sitzt das Teil in Sekunden. Glücklich mit Perücke verliess ich das Geschäft.
«The Hair Center» ist ein Ort, wo man sich trotz Krankheit sehr gut aufgehoben fühlt und vor allem ernst genommen wird.
Von diesem Tag an, bin ich wieder die Susi, die unter die Leute geht und mein Leben wieder geniessen kann. «The Hair Center» war meine Rettung. Tönt dramatisch ist aber so. Da bei mir auch die Stirne entstellt ist, musste ich die Mütze jeweils tief über die Stirne ziehen. Ich sah echt aus, wie ein postpubertärer Teenager und die Gaffer nervten. Tempi passati 😊 Dank Frau Aviolat und ihrer Kompetenz und ihrem grossen Fachwissen!
(Hinweis: Dieser persönliche Beitrag wurde unverändert übernommen. Mehr über Susi Schildknecht und ihre Geschichte erfahren Sie auf ihrem Blog:www.krebsgesicht.ch/blog)








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